"Un"Kräuter im Nutzgarten stehen lassen? [4]
Oh das ist ja ein Traum!
Ich muss immerzu an die Aussage einer absoluten Garten-Königin aus der Nachbarschaft denken, als ich ihren Garten völlig fassungslos bewunderte...
"Die meisten legen Beete wie einen Obstsalat an, Hauptsache schön bunt und von allem etwas"
Ich hab im Moment noch gar kein Konzept, aber auf Deinem Foto sieht man-trotz alles Zufälligkeit durch Selbstaussaat- immer noch "Felder" von bestimmten Pflanzen, und auch wenn es offensichtlich "bunt" ist, ist es harmonisch.
Gelbe/Orange Felder dominieren, Rot muntert es auf, und der kleine blaue Klecks (was ist das?) rundet das ganze ab.
Entschuldigung, bin Ex-Grafikerin, *lach* und analysiere immer alles.
*will auch so einen Garten*
Ich muss immerzu an die Aussage einer absoluten Garten-Königin aus der Nachbarschaft denken, als ich ihren Garten völlig fassungslos bewunderte...
"Die meisten legen Beete wie einen Obstsalat an, Hauptsache schön bunt und von allem etwas"
Ich hab im Moment noch gar kein Konzept, aber auf Deinem Foto sieht man-trotz alles Zufälligkeit durch Selbstaussaat- immer noch "Felder" von bestimmten Pflanzen, und auch wenn es offensichtlich "bunt" ist, ist es harmonisch.
Gelbe/Orange Felder dominieren, Rot muntert es auf, und der kleine blaue Klecks (was ist das?) rundet das ganze ab.
Entschuldigung, bin Ex-Grafikerin, *lach* und analysiere immer alles.
*will auch so einen Garten*
27.07.2009 18:10 | geändert: 27.07.2009 18:10
Hi Heathergem,
ich wollte nur mal demonstrieren, wie es ausschaun kann, wenn man die Natur gewähren lässt...naja...son bissi hab ich doch nachgeholfen....hauptsächlich da, wo es eben zu viele Pflanzen waren ein bissi ausgelichtet
Übrigens ist Mutter Natur eine hervorragende Grafikerin...oder haste schon mal in der freien Natur, wo kein Mensch reinpfuscht, etwas entdeckt, was vollkommen unharmonisch und blöd aussieht?
:-)
Das Blaue ist eine Ballonblume (Platycodon grandiflorus). Ich hab sie mal vor Jahren zur Zierde für meinen Vorgarten an der Wohnung gekauft....ich liiiiiiebe alles, was blau blüht. Nun musste sie leider im Frühjahr den Gestaltungplänen meines Göga weichen...genau an ihrem Standort wurde die Spielhütte für unseren Enkel errichtet (3 Monate alt
) Kein Kommentar

Da ich bei meinen Recherchen in verschiedenen Büchern und im Internet herausgefunden habe, dass die Wurzeln der Ballonblume in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden, hab ich sie spontan in meinen (Heil-)Kräutergarten verpflanzt
ich wollte nur mal demonstrieren, wie es ausschaun kann, wenn man die Natur gewähren lässt...naja...son bissi hab ich doch nachgeholfen....hauptsächlich da, wo es eben zu viele Pflanzen waren ein bissi ausgelichtet

Übrigens ist Mutter Natur eine hervorragende Grafikerin...oder haste schon mal in der freien Natur, wo kein Mensch reinpfuscht, etwas entdeckt, was vollkommen unharmonisch und blöd aussieht?
:-)Das Blaue ist eine Ballonblume (Platycodon grandiflorus). Ich hab sie mal vor Jahren zur Zierde für meinen Vorgarten an der Wohnung gekauft....ich liiiiiiebe alles, was blau blüht. Nun musste sie leider im Frühjahr den Gestaltungplänen meines Göga weichen...genau an ihrem Standort wurde die Spielhütte für unseren Enkel errichtet (3 Monate alt
) Kein Kommentar

Da ich bei meinen Recherchen in verschiedenen Büchern und im Internet herausgefunden habe, dass die Wurzeln der Ballonblume in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden, hab ich sie spontan in meinen (Heil-)Kräutergarten verpflanzt
Liebe Grüße Dagmar
27.07.2009 18:24
Hallo Dagmar,
Dein Garten ist einfach eine Wucht.
Bin durch Zufall auf dieses Forum gestossen. Hurra, muß feststellen es gibt tatsächlich noch mehr "Gartler" die nicht auf jedes Unkräutchen Jagd machen.
Wir haben nur einen kleinen Garten, allerdings befürchte ich wir wachsen demächst ein.
Leute die uns besuchen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. In einem Reihenhausgarten hat es eben nur 2 Blumenbeete, eine Hecke und sonst nur Rasen zu geben.
Jetzt hätte ich mal eine Frage? Bei uns wächst an der Hecke und unter den Johannisbeeren so eine Art kleiner 4-blättrige Klee mit kleinen gelben Blüten. Finde ihn recht nett. Jeder behauptet er muß raus. Vielleicht kann mir jemand sagen, daß er für etwas nützlich ist, dann habe ich wenigstens ein Gegenargument!!
Liebe Grüsse Andrea.
Dein Garten ist einfach eine Wucht.
Bin durch Zufall auf dieses Forum gestossen. Hurra, muß feststellen es gibt tatsächlich noch mehr "Gartler" die nicht auf jedes Unkräutchen Jagd machen.
Wir haben nur einen kleinen Garten, allerdings befürchte ich wir wachsen demächst ein.
Leute die uns besuchen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. In einem Reihenhausgarten hat es eben nur 2 Blumenbeete, eine Hecke und sonst nur Rasen zu geben. Jetzt hätte ich mal eine Frage? Bei uns wächst an der Hecke und unter den Johannisbeeren so eine Art kleiner 4-blättrige Klee mit kleinen gelben Blüten. Finde ihn recht nett. Jeder behauptet er muß raus. Vielleicht kann mir jemand sagen, daß er für etwas nützlich ist, dann habe ich wenigstens ein Gegenargument!!
Liebe Grüsse Andrea.
28.07.2009 08:39
Hallo Andrea,
Danke
Ja, ich liebe meinen Garten auch 
Was du da hast ist wahrscheinlich Horn(früchtiger)-Sauerklee (Oxalis corniculata). Viele meinen, das wäre ein "furchtbares Unkraut". Ich finde, den kann man aber relativ einfach beseitigen, wenn er tatsächlich Überhand nimmt. Wofür er nützlich ist? Tja, da fällt mir spontan nicht wirklich was dazu ein. Heilwirkung hat er meines Wissens nach nicht. Giftig ist er allerdings auch nicht, wenn man mal vom hohen Gehalt an Oxalsäure absieht...diese kann ich größeren Mengen Krämpfe und Kreislaufschwäche verursachen und, wenn man sie häufig zu sich nimmt, auch die Nieren schädigen... (bei bekannter Nierenerkrankung also besser Abstand davon nehmen, ihn zu verspeisen). Übrigens ist Oxalsäure auch im Rhabarber enthalten... Also auch hier wieder eben eine reine Frage der Dosierung und der Häufigkeit. In kleinen Mengen kann man die Blätter des Hornsauerklees also durchaus auch in die Gemüsesuppe oder den Salat geben. Ich würde ihn dann vor der Blüte verwenden, dann ist der Oxalsäuregehalt noch nicht ganz so hoch. Paar einzelne Blüten zur Deko haun einen wohl auch nicht gleich um
Ansonsten ist er doch einfach auch nur hübsch anzuschauen, oder?
Einige gezüchtete Arten werden als so genannte "Glücksklee" in Blumentöpfen verkauft. Da hast du eben deinen eigenen Glücksklee frei Haus

P.S. ist übrigens ein so genannter Neophyt, den der Mensch mal irgendwann als Zierkraut eingeschleppt hat...nun schimpfen die Gärtner drüber. Jaja, ist eben so...die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los....wusste schon Goethe

Danke
Ja, ich liebe meinen Garten auch 
Was du da hast ist wahrscheinlich Horn(früchtiger)-Sauerklee (Oxalis corniculata). Viele meinen, das wäre ein "furchtbares Unkraut". Ich finde, den kann man aber relativ einfach beseitigen, wenn er tatsächlich Überhand nimmt. Wofür er nützlich ist? Tja, da fällt mir spontan nicht wirklich was dazu ein. Heilwirkung hat er meines Wissens nach nicht. Giftig ist er allerdings auch nicht, wenn man mal vom hohen Gehalt an Oxalsäure absieht...diese kann ich größeren Mengen Krämpfe und Kreislaufschwäche verursachen und, wenn man sie häufig zu sich nimmt, auch die Nieren schädigen... (bei bekannter Nierenerkrankung also besser Abstand davon nehmen, ihn zu verspeisen). Übrigens ist Oxalsäure auch im Rhabarber enthalten... Also auch hier wieder eben eine reine Frage der Dosierung und der Häufigkeit. In kleinen Mengen kann man die Blätter des Hornsauerklees also durchaus auch in die Gemüsesuppe oder den Salat geben. Ich würde ihn dann vor der Blüte verwenden, dann ist der Oxalsäuregehalt noch nicht ganz so hoch. Paar einzelne Blüten zur Deko haun einen wohl auch nicht gleich um

Ansonsten ist er doch einfach auch nur hübsch anzuschauen, oder?
Einige gezüchtete Arten werden als so genannte "Glücksklee" in Blumentöpfen verkauft. Da hast du eben deinen eigenen Glücksklee frei Haus

P.S. ist übrigens ein so genannter Neophyt, den der Mensch mal irgendwann als Zierkraut eingeschleppt hat...nun schimpfen die Gärtner drüber. Jaja, ist eben so...die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los....wusste schon Goethe

Liebe Grüße Dagmar
28.07.2009 12:08 | geändert: 28.07.2009 12:36
Rapsölbericht gegen die Weisse Fliege
Also: Rapsöl mit Wasser, 1:50, gut shaken und mixen, das dann mit dem Zerstäuber rauf auf die Pflanze.
Eine Weile lang gibt es tatsächlich Ruhe vor den Plagegeistern, die Pflanzen sehen auch bald nicht mehr aus wie alt gewordener Salat und die Aktion hat sich tatsächlich gelohnt
Allerdings kamen die Fliegen dann später wieder - unter Verstärkung von Raupen und Blattläusen
Mein Kohl ist ein Biotop geworden, Lebensraum für viele, viele ungebetene Tiere
. Gestern habe ich den Kohl dann mit Kieselgur bearbeitet und schau mir das noch bis morgen an, dann wasche ich sie ab. Tut ja auch den anderen Insekten nicht gut 
Liebe Grüsse, Lotti
Also: Rapsöl mit Wasser, 1:50, gut shaken und mixen, das dann mit dem Zerstäuber rauf auf die Pflanze.
Eine Weile lang gibt es tatsächlich Ruhe vor den Plagegeistern, die Pflanzen sehen auch bald nicht mehr aus wie alt gewordener Salat und die Aktion hat sich tatsächlich gelohnt

Allerdings kamen die Fliegen dann später wieder - unter Verstärkung von Raupen und Blattläusen
Mein Kohl ist ein Biotop geworden, Lebensraum für viele, viele ungebetene Tiere
. Gestern habe ich den Kohl dann mit Kieselgur bearbeitet und schau mir das noch bis morgen an, dann wasche ich sie ab. Tut ja auch den anderen Insekten nicht gut 
Liebe Grüsse, Lotti
10.08.2009 09:12
Hallo ihr Lieben,
den Bericht dazu hätte ich fast vergessen
Nachdem mein Rosenkohl zum Biotop vieler Tiere wurde und ich mit Rapsöl und Kieselgur dagegen ankämpfte, wurde aus meinem zerfressenen Kohl noch was richtig super leckeres
Die Raupen waren weniger das Problem, die gingen nicht an die Knospen. Problematischer waren die Blattläuse. Aber das mit dem Kieselgur scheint auch hier super funktioniert zu haben, denn die Schäden waren wirklich nur minimal.
Liebe Grüsse, Lotti
den Bericht dazu hätte ich fast vergessen

Nachdem mein Rosenkohl zum Biotop vieler Tiere wurde und ich mit Rapsöl und Kieselgur dagegen ankämpfte, wurde aus meinem zerfressenen Kohl noch was richtig super leckeres
Die Raupen waren weniger das Problem, die gingen nicht an die Knospen. Problematischer waren die Blattläuse. Aber das mit dem Kieselgur scheint auch hier super funktioniert zu haben, denn die Schäden waren wirklich nur minimal. Liebe Grüsse, Lotti
12.01.2010 16:11
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