Schwedenkräuter Salbe?
Hallo Ihr Lieben. Ich bin ein großer "Fan" vom Schwederkräuter und benutze sie gegen so ziemlich alles. Da ich momentan mal wieder am Experimentieren bin wollte ich fragen, ob es möglich ist, aus einer fertigen Schwedenkräutertinkur eine Salbe herzustellen. Könnt Ihr mir da helfen?
Liebe Grüße
Sinius
Liebe Grüße
Sinius
10.11.2006 17:40
Hallo Sinius,
auf jeden Fall ist es möglich eine Creme herzustellen. Dagmar hat bei den Salbenrezepten mal den Link zu einer ganz guten Beschreibung dazu gepostet: Schwedenkräuter-Creme (Link gelöscht da als unseriös herausgestellt)
Ich selber habe sie nie gemacht.
Liebe Grüsse
Lotti
auf jeden Fall ist es möglich eine Creme herzustellen. Dagmar hat bei den Salbenrezepten mal den Link zu einer ganz guten Beschreibung dazu gepostet: Schwedenkräuter-Creme (Link gelöscht da als unseriös herausgestellt)
Ich selber habe sie nie gemacht.
Liebe Grüsse
Lotti
10.11.2006 18:17 | geändert: 23.02.2009 19:41
Sehr schön, vielen Dank. Aber wie sieht es denn mit einer SALBE aus? Eine Creme ist mir ein bisschen zu "flüssig" und die hält ja auch nicht so lange wie eine Salbe. Und wie ist das mit dem Alkohol in der Tinktur, ich glaube nicht dass das so gut für die Haut ist, oder?
BB
Sinius
BB
Sinius
10.11.2006 18:25
Hallo Sinius,
ein Rezept für eine Salbe mit Schwedenkräutern habe ich nicht.
Dagmar und ich haben mal Informationen allgemein über Salben und Cremes zusammengetragen. Wenn du dort mal liest, wirst du feststellen, daß man in einer Salbe keine Flüssigkeiten binden kann. Eine Verbindung mit Flüssigkeiten, nennt man Creme und da Schwedenkräuter nunmal flüssig sind....
Der Alkohol macht natürlich auch etwas auf der Haut, darum sollte man sie ja vorher auch gut fetten. Ausgenommen ist natürlich die Wundbehandlung.
Was du ausporobieren kannst, ist die Schwedenkräuteransatzmischung direkt und trocken in ein Fett zu geben und ziehen zu lassen. Zum Beispiel nach dem Grundrezept mit dem Schweineschmalz beim oben genannten Link zu den Salben. Allerdings sind viele Inhaltsstoffe in den Schwedenkräutern nicht fettlöslich und somit dann natürlich auch nicht in der Salbe vorhanden. Wie das dann wirkt, kann ich dir aber nicht sagen.
Wie gesagt wende ich Schwedenkräuter als alkoholische Lösung an. Wo ich sie nicht pur auf der Haut vertrage, fette ich sie vorher gut ein - ausgenommen bei offenen Wunden, da verwende ich die alkoholische Lösung pur und direkt. Brennt aber fürchterlich!
Wofür willst du sie denn verwenden? Vielleicht gibt es da ja noch eine bessere Möglichkeit als eine Salbe?
Liebe Grüsse
Lotti
ein Rezept für eine Salbe mit Schwedenkräutern habe ich nicht.
Dagmar und ich haben mal Informationen allgemein über Salben und Cremes zusammengetragen. Wenn du dort mal liest, wirst du feststellen, daß man in einer Salbe keine Flüssigkeiten binden kann. Eine Verbindung mit Flüssigkeiten, nennt man Creme und da Schwedenkräuter nunmal flüssig sind....

Der Alkohol macht natürlich auch etwas auf der Haut, darum sollte man sie ja vorher auch gut fetten. Ausgenommen ist natürlich die Wundbehandlung.
Was du ausporobieren kannst, ist die Schwedenkräuteransatzmischung direkt und trocken in ein Fett zu geben und ziehen zu lassen. Zum Beispiel nach dem Grundrezept mit dem Schweineschmalz beim oben genannten Link zu den Salben. Allerdings sind viele Inhaltsstoffe in den Schwedenkräutern nicht fettlöslich und somit dann natürlich auch nicht in der Salbe vorhanden. Wie das dann wirkt, kann ich dir aber nicht sagen.
Wie gesagt wende ich Schwedenkräuter als alkoholische Lösung an. Wo ich sie nicht pur auf der Haut vertrage, fette ich sie vorher gut ein - ausgenommen bei offenen Wunden, da verwende ich die alkoholische Lösung pur und direkt. Brennt aber fürchterlich!
Wofür willst du sie denn verwenden? Vielleicht gibt es da ja noch eine bessere Möglichkeit als eine Salbe?
Liebe Grüsse
Lotti
10.11.2006 18:42
Verwenden möchte ich die Salbe für alles mögliche
Es war ja bisher auch nur so eine Idee, ob das überhaupt geht. Wird die Creme denn ein wenig haltbarer durch den Alkohol der Schwedenkräuter? Oder kann ich da nicht einfach ein wenig Jojobaöl reinmachen. Es geht mir darum, die Creme länger haltbar zu machen.
Oder kann man mit Vitamin E auch Cremes länger haltbar machen?
BB
Sinius
Es war ja bisher auch nur so eine Idee, ob das überhaupt geht. Wird die Creme denn ein wenig haltbarer durch den Alkohol der Schwedenkräuter? Oder kann ich da nicht einfach ein wenig Jojobaöl reinmachen. Es geht mir darum, die Creme länger haltbar zu machen.
Oder kann man mit Vitamin E auch Cremes länger haltbar machen?
BB
Sinius
10.11.2006 18:49
Hallo Sinius,
auch das steht bei dem Link über die Salben. Vitamin E dient in Cremes als Konservierungsmittel, damit werden sie konserviert und sind somit auch länger haltbar.
Cremes sind nur ohne Konservierungsmittel nicht so lange haltbar wie Salben. Mit Konservierungsmittel sind sie sogar haltbarer. (Wenn man die fertigen Salben nicht heiss in Gläser füllt, gut verschliesst und kühl lagert)
Der Alkohol sollte in der Creme eigentlich keinen grossen Einfluss haben. Man braucht schon einen gewissen Prozentsatz an Alkohol um zu konservieren und der ist in der Creme nicht mehr gegeben.
Liebe Grüsse
Lotti
auch das steht bei dem Link über die Salben. Vitamin E dient in Cremes als Konservierungsmittel, damit werden sie konserviert und sind somit auch länger haltbar.
Cremes sind nur ohne Konservierungsmittel nicht so lange haltbar wie Salben. Mit Konservierungsmittel sind sie sogar haltbarer. (Wenn man die fertigen Salben nicht heiss in Gläser füllt, gut verschliesst und kühl lagert)
Der Alkohol sollte in der Creme eigentlich keinen grossen Einfluss haben. Man braucht schon einen gewissen Prozentsatz an Alkohol um zu konservieren und der ist in der Creme nicht mehr gegeben.
Liebe Grüsse
Lotti
10.11.2006 18:56 | geändert: 10.11.2006 19:36
Hallo Sinius,
wir hatten im Sommer bei einigen Teilnehmern an Kräuterkursen auch den Wunsch, Schwedenkräuter in eine Creme zu "verpacken", da sie es als praktischer empfanden, sich mit einer Creme einzureiben, als die Tinktur aufzutragen. Also haben wir das Cremerezept aus dem von Lotti bereits geposteten Link ausprobiert....mit einigen kleinen Unterschieden:
1.) das Olivenöl wurde durch selbst angesetztes Ringelblumenöl ersetzt
Selbstverständich kannst du statt eines Öls auch Jojobaöl nehmen, da Jojobaöl ein flüssiges Wachs ist, wird es nicht ranzig. Auf das Kippen der Creme durch Verunreinigung (Bakterien, Schimmel) hat das allerdings nicht den geringsten Einfluss.
2.) das in der Rezeptur angegebene Teebaumöl haben wir weggelassen.
Manche haben stattdessen ätherisches Thymianöl zur Konservierung genommen und andere ein paar Tropfen Vitamin E. Kühl aufbewahrt und wenn nicht mit den Fingern die Creme entnommen wurde, sondern mit einem Spatel o.ä., hielt die Creme mit Vitamin E auch ca. 3 Wochen (meist war sie sowieso vorher verbraucht...sind ja nur rund 70 g Creme). Manche haben auch die Creme einfach in kleinere Salbendöschen (2x 35 ml) abgefüllt und eines eingefroren...ging auch prima
Also der Alkohol in der Schwedenkräutercreme konserviert schon ein wenig...oder sagen wir mal so...durch den Alkohol ist die Creme nicht ganz so empfindlich, als wenn die "flüssige Phase" ein Kräutertee wäre.
Falls dir die Creme nach dem Rezept zu "dünn" ist, kannst du die Konsistenz durch einen höheren Anteil von Bienenwachs im Rezept fester machen...
Einige, gerade ältere Teilnehmer, waren von der Schwedenkräuter-Creme begeistert, besonders eben wegen der für sie leichteren Handhabung beim Auftragen...
Andere allerdings (und da zähle ich mich dazu) schwören auf eine deutlich bessere Wirkung der Tinktur. In der Creme sind die Inhaltsstoffe halt doch deutlich "verdünnt".
wir hatten im Sommer bei einigen Teilnehmern an Kräuterkursen auch den Wunsch, Schwedenkräuter in eine Creme zu "verpacken", da sie es als praktischer empfanden, sich mit einer Creme einzureiben, als die Tinktur aufzutragen. Also haben wir das Cremerezept aus dem von Lotti bereits geposteten Link ausprobiert....mit einigen kleinen Unterschieden:
1.) das Olivenöl wurde durch selbst angesetztes Ringelblumenöl ersetzt
Selbstverständich kannst du statt eines Öls auch Jojobaöl nehmen, da Jojobaöl ein flüssiges Wachs ist, wird es nicht ranzig. Auf das Kippen der Creme durch Verunreinigung (Bakterien, Schimmel) hat das allerdings nicht den geringsten Einfluss.
2.) das in der Rezeptur angegebene Teebaumöl haben wir weggelassen.
Manche haben stattdessen ätherisches Thymianöl zur Konservierung genommen und andere ein paar Tropfen Vitamin E. Kühl aufbewahrt und wenn nicht mit den Fingern die Creme entnommen wurde, sondern mit einem Spatel o.ä., hielt die Creme mit Vitamin E auch ca. 3 Wochen (meist war sie sowieso vorher verbraucht...sind ja nur rund 70 g Creme). Manche haben auch die Creme einfach in kleinere Salbendöschen (2x 35 ml) abgefüllt und eines eingefroren...ging auch prima

Also der Alkohol in der Schwedenkräutercreme konserviert schon ein wenig...oder sagen wir mal so...durch den Alkohol ist die Creme nicht ganz so empfindlich, als wenn die "flüssige Phase" ein Kräutertee wäre.
Falls dir die Creme nach dem Rezept zu "dünn" ist, kannst du die Konsistenz durch einen höheren Anteil von Bienenwachs im Rezept fester machen...
Einige, gerade ältere Teilnehmer, waren von der Schwedenkräuter-Creme begeistert, besonders eben wegen der für sie leichteren Handhabung beim Auftragen...
Andere allerdings (und da zähle ich mich dazu) schwören auf eine deutlich bessere Wirkung der Tinktur. In der Creme sind die Inhaltsstoffe halt doch deutlich "verdünnt".
Liebe Grüße Dagmar
10.11.2006 20:32 | geändert: 10.11.2006 20:36
Hallo Dagmar,
vielen dank für deine Antwort.
Aber wieso ist die creme denn nur 3 Wochen haltbar? gibt es nicht eine methode die für min. 3 Monate haltbar zu machen?
Deswegen dachte ich auch an eine Salbe, aber das thema hat sich ja jetzt erübrigt.
Liebe Grüße
Sinius
vielen dank für deine Antwort.
Aber wieso ist die creme denn nur 3 Wochen haltbar? gibt es nicht eine methode die für min. 3 Monate haltbar zu machen?
Deswegen dachte ich auch an eine Salbe, aber das thema hat sich ja jetzt erübrigt.
Liebe Grüße
Sinius
11.11.2006 13:59
Hallo Sinius,
Also Cremes sind schon eine bissi heikle Angelegenheit, was die Haltbarkeit betrifft. Das liegt daran, dass durch die Mischung von Fett/Ölen und Flüssigkeit ein Milieu entsteht, welches geradezu ideal für Bakterien und Keime ist. Leider kannst du selbst bei der größten Sorgfalt nicht verhindern, dass die kleinen Übeltäter in die Creme gelangen. Vitamin E und ätherische Öle können das Wachstum der Bakterien/Keime zwar etwas bremsen...aber nach spätestens 3 Wochen ist dann auch da der Punkt erreicht, an dem die Creme kippt und aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr verwendet werden sollte.
Wenn du keine Vorbehalte (oder Allergien!!!) gegen Konservierungsmittel hast, kannst du durch Zugabe von Konservierungsmitteln die Haltbarkeit auf ca 3 Monate - 6 Monate erhöhen. Ich empfehle dir da den Konservierungsstoff "Paraben K" ...gibts z.B. bei Spinnrad oder in Apotheken, die Grundstoffe für die "Hobbythek" führen.
Um mit diesem Konservierungsmittel eine Haltbarkeit von ca 3 Monaten zu erreichen, musst du je 10 g fertige Creme 1 Tropfen Paraben K zufügen (also bei 70 g Schwedenkräutercreme insgesamt 7 Tropfen). Mit 2 Tropfen pro 10 g fertige Creme kannst du die Haltbarkeit evtl. bis zu 6 Monaten steigern (also auf 70 g Creme 14 Tropfen). Mehr geht nicht! Selbst wenn du dann noch so viel Konservierungsmittel zufügst, länger ist eine selbstgerührte Creme einfach nicht haltbar zu machen.
Paraben K wird in die fertige Creme eingerührt (gründlich unterrühren!), wenn sie nur noch etwa Handwarm ist (unter 30 Grad)
Mach aber bitte vorher einen Allergietest! Auf einen Teelöffel Pflanzenöl (egal welches) 4 Tropfen Paraben K. Davon etwas am besten in die Armbeuge einreiben. Wenn sich am nächsten Tag dort keine außergewöhnlichen Rötungen oder gar Pusteln gebildet haben, ist das Konservierungsmittel für dich geeignet.
Sinius schrieb: Aber wieso ist die creme denn nur 3 Wochen haltbar? gibt es nicht eine methode die für min. 3 Monate haltbar zu machen?
Also Cremes sind schon eine bissi heikle Angelegenheit, was die Haltbarkeit betrifft. Das liegt daran, dass durch die Mischung von Fett/Ölen und Flüssigkeit ein Milieu entsteht, welches geradezu ideal für Bakterien und Keime ist. Leider kannst du selbst bei der größten Sorgfalt nicht verhindern, dass die kleinen Übeltäter in die Creme gelangen. Vitamin E und ätherische Öle können das Wachstum der Bakterien/Keime zwar etwas bremsen...aber nach spätestens 3 Wochen ist dann auch da der Punkt erreicht, an dem die Creme kippt und aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr verwendet werden sollte.
Wenn du keine Vorbehalte (oder Allergien!!!) gegen Konservierungsmittel hast, kannst du durch Zugabe von Konservierungsmitteln die Haltbarkeit auf ca 3 Monate - 6 Monate erhöhen. Ich empfehle dir da den Konservierungsstoff "Paraben K" ...gibts z.B. bei Spinnrad oder in Apotheken, die Grundstoffe für die "Hobbythek" führen.
Um mit diesem Konservierungsmittel eine Haltbarkeit von ca 3 Monaten zu erreichen, musst du je 10 g fertige Creme 1 Tropfen Paraben K zufügen (also bei 70 g Schwedenkräutercreme insgesamt 7 Tropfen). Mit 2 Tropfen pro 10 g fertige Creme kannst du die Haltbarkeit evtl. bis zu 6 Monaten steigern (also auf 70 g Creme 14 Tropfen). Mehr geht nicht! Selbst wenn du dann noch so viel Konservierungsmittel zufügst, länger ist eine selbstgerührte Creme einfach nicht haltbar zu machen.
Paraben K wird in die fertige Creme eingerührt (gründlich unterrühren!), wenn sie nur noch etwa Handwarm ist (unter 30 Grad)
Mach aber bitte vorher einen Allergietest! Auf einen Teelöffel Pflanzenöl (egal welches) 4 Tropfen Paraben K. Davon etwas am besten in die Armbeuge einreiben. Wenn sich am nächsten Tag dort keine außergewöhnlichen Rötungen oder gar Pusteln gebildet haben, ist das Konservierungsmittel für dich geeignet.
Liebe Grüße Dagmar
11.11.2006 14:42 | geändert: 11.11.2006 16:25
P.S. die folgenden Beiträge wurden hierher verschoben aus dem Thema Schwedenkräuter selber ansetzen - Anfängerfragen
Hallo ihr fleißigen und erfahrenen 'Kräuterer',
also ich war vor kurzem bei einem Kurs 'Kräutersalben und Tinkturen' und dort haben wir die o.g.Tinktur hergestellt und aus den übrigen Kräutern noch eine Salbe gemacht. Wir durften dann eins von beidem mitnehmen und ich habe mich für die Salbe entschieden und bin echt begeistert. Eine total tiefe Schnittwunde an der Hand ist innerhalb weniger als einer Woche komplett ohne Narbe verheilt. Jetzt habe ich auch die Schwedenkräuter "angesetzt" und hoffe, dass die Tinktur genauso gut wirkt.
Viele Grüße
Miriam
04.11.2008 21:22
Hallo Miriam,
dann wünsche ich dir auch mit den selbst angesetzten Schwedenkräutern solch positive Erfahrungen![]()
![]()
Also ich finde es immer wieder richtig schön und spannend, wie die selbst hergestellten Kräuter(Heil-)mittelchen helfen. Man bekommt, wenn man das von Anfang an selbst macht, auch einen ganz besonderen Bezug dazu
Liebe Grüße Dagmar
04.11.2008 21:29
Hallo Miriam
Kannst Du mal das Rezept der Salbe hier einstellen. Die flüssige Tinktur kenne ich aber die Salbe noch nicht.
Danke im voraus
Günter
05.11.2008 08:42
Hallo Günter,
schau mal (Edit: Link gelöscht da nachträglich als unseriös herausgestellt) da gibt es eine super bebilderte Anleitung dazu
Grüsse, Lotti
05.11.2008 09:11
Hallo,
@Dagmar: Vielen Dank für die rasend schnelle Motivations-Mail
@Günter: Also ich habe die Salbe in dem Kurs wie folgt zubereitet:
Die Tinktur wie gewöhnlich herstellen.
Du brauchst für die Salbe: die beim Abseihen im Sieb zurückbleibenden Kräuter und 500 g reines Melkfett(oder Schweinefett-was ich nicht besonders 'lecker' find)
Fett bei milder Wärme in einem Topf (ca 1,5 l-Topf; kein Edelstahl!) flüssig werden lassen und die abgeseihten Kräuter in die flüssige Salbengrundlage geben und aufkochen lassen.(immer leicht Rühren, Vorsicht! Es schäumt leicht über) Der Topf wird vom Herd genommen und 24 Stunden stehen gelassen. Danach die Masse leicht erwärmen und abseihen-die flüssige Salbe in Salbenkruken, o.ä. verteilen.
Also ich finde die Salbe super und vorallem brennt diese nicht, wenn man sie auf offene Wunden gibt-bei mir haben, seit ich die Salbe benutze, offene Wunden keine lange Überlebensdauer
Viele Grüße
Miriam
05.11.2008 10:49
Hallo Miriam,
Danke für das Posten des Schwedenkräuterrezeptes.
Diese Variante kannte ich noch nicht...ist aber sicherlich einen Versuch wert und wird demnächst mit Sicherheit ausprobiert.
...allerdings werde ich das mit Schweinefett machen.
Ehrlich finde ich nämlich Melkfett oder Vaseline (ist fast identisch) sogar mehr wääääh als Schweinefett, denn sie werden aus Rückständen aus der Erdölraffinerie hergestellt. Schweinefett ist dagegen dem menschlichen Hautfett sehr ähnlich und ist genau aus diesem Grund besonders gut für Heilsalben geeignet...aber das ist Ansichtssache und jeder sollte das verwenden, womit er sich besser fühlt
Hast du auch schon Lottis Salbenseiten gelesen? Dort gibt es auch nochmal jede Menge Infos dazu.
uups...sorry, war der falsche Link...
Liebe Grüße Dagmar
05.11.2008 11:22 | geändert: 05.11.2008 11:23
Hallo ihr 2!
Diese Variante kannte ich auch noch nicht, ist mir mit Schweinefett aber auch super sympathischAuf die Art werde ich das auch mal antesten
Grüsse, Lotti
05.11.2008 11:52
Hallo,
so gesehen hast du recht, Dagmar. Mir wurde aber gesagt, dass im Sommer das Schweinfett dann zum Riechen anfängt, wenn man schwitzt und das fände ich schon sehr unangenehm. Aber das kann ja zum Glück jeder für sich entscheiden.
Auf jeden Fall bin ich sehr froh, auf diese Seite gestoßen zu sein und werde mir ab und an Anregungen holen-bin ja noch im Anfangsstadium meiner "Kräuterkarriere"
Lieben Gruß
Miriam
06.11.2008 13:04
Hallo Miriam,
das mit dem Riechen finde ich gar nicht so schlimm im Sommer. Leute mit ganz empfindlichem Geruchssinn riechen das vielleicht, aber gerade im Sommer riecht man noch ganz andere Dinge viel extremerUnd das ist auch ein Geruch, der, so finde ich zumindest, relativ gut verfliegt. Und Melkfett würde ich mir persönlich auch nicht unbedingt in Wunden schmieren. Wobei es bei Melkfett auch sehr grosse Unterschiede gibt. Wir hatten für die Kühe eins in einem roten Eimer, das war echt super gut. Ich muss mal gucken ob ich heraus finde was das war....
Grüsse, Lotti
06.11.2008 13:32
Hallo
Die Schweinefettzeit ist bei mir schon lange vorrüber.
Ich nehme für die Fettgrundlage nur Olivenöl und Bienenwachs.
Das Verhältnis zueinander muß man ausprobieren je nach dem wie fest oder schmierig es sein soll. Olivenöl heiß machen und dann den reinen Bienenwachs ( vom Imker) darin auflösen . Da drin dann die Kräuter kochen und abkühlen lassen. Etwas natürlicheres gibt es nicht. Das Verhältnis Olivenöl zu Bienenwachs bitte selbst ausprobieren.
06.11.2008 18:28
Liebe Grüße Dagmar
06.11.2008 20:38 | geändert: 23.02.2009 20:18
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