Blumen zur optischen Trennung



Blumen zur optischen Trennung

Wilde Karde und Weber-Karde

Kräuterportrait - (Dipsacus fullonum L./ Dipsacus sylvestris Huds. und Dipsacus sativus)

Nun haben wir uns schon so intensiv mit der Karde bei Borreliose beschäftigt und ich denke, es wird Zeit, diese Pflanze endlich auch mit einem ausführlichen Pflanzenportrait zu würdigen.
Da Wolf-Dieter Storl sowohl die Wilde Karde als auch die Weber-Karde hier für wirksam hält und beide Pflanzen sich auch optisch sehr ähneln, habe ich ein "gemeinschaftliches" Portrait geschrieben.

Wilde Karde und Weber-Karde
(Dipsacus fullonum L./ Dipsacus sylvestris Huds. und Dipsacus sativus)
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Synonyme:
Synonyme für Wilde Karde = Wald-Karde, Schuttkarde
Synonyme für Weber-Karde=Weberdistel, Walkerdistel
Volkstümliche Namen = Schleuderkarde, Rauhkarde, Igelkopf, Kratzkopf, Kardätschendistel, Wilde Chratzerli, Herrgottskamm, Wolfssträhl, Spatzenklette, Stieglitzbürste

Familie:
Kardengewächse (Dipsacaceae)

Namensentstehung:
Der deutsche Name "Karde" ist abgeleitet vom lateinischen carduus (= Distel), obwohl die Karde mit der Gattung der Disteln (carduus) gar nicht verwandt ist, sondern mit den Skabiosengewächsen.
Der Gattungsname Dipsacus lässt sich aus dem griechischen dipsa = Durst ableiten. In den verwachsenen Blattachseln sammelt sich Regenwasser, welches vor allem von Vögeln als Trinkreservoir genutzt wird. Man kann wohl davon ausgehen, dass so mancher durstige Mensch sich ebenfalls daran gelabt hat.
fullonum ist abgeleitet vom lateinischen fullo = Tuchmacher, Walker

Beschreibung:
zweijährig, die Pflanze stirbt nach der Blüte im 2. Jahr ab. 80 – 220 cm Höhe (Siehe 2. Foto rechts oben - ganze Karde)

Blüten:
Großer eiförmiger, zylindrischer Blütenstand (Kolben), der einen Durchmesser von bis zu 5 cm und eine Höhe von bis zu 8 cm haben kann. Die Blütenstände sind lang gestielt und die Stiele sind ganz mit kräftige Stacheln besetzt. In der Mitte der Blütenstände beginnen die zart violetten bis rötlich-lila farbigen Röhrenblüten ringförmig zu blühen (siehe 3. Foto links unten). Dieser Blütenring teilt sich im Laufe der Blütezeit und setzt sein Abblühen gleichmäßig ringförmig nach oben und unten „wandernd“ fort (siehe 4. Foto rechts unten). Die Spreublätter, auf denen die kleinen Blüten sitzen, sind spitz und lang ausgezogen. Bei der Weber-Karde sind die Spreublätter an der Spitze hakig gekrümmt. Der Kelch ist vierkantig und mit den Blütenkelchen der Nachbarblüten verwachsen. Unter dem Blütenstand finden sich die Hüllblätter. Sie sind sehr lang ausgezogen und schmal lanzettlich. Sie sind bei der wilden Karde nach oben gebogen und reichen oft bis über den Blütenstand hinweg. Die langen Hüllblätter der Weber-Karde dagegen stehen gerade ab und sind teilweise nach unten gebogen.

Stängel:
aufrecht, verzweigt und stachelig.

Blätter:
Im ersten Jahr bildet die Karde eine typische Blatt-Rosette (siehe 1. Foto links oben). Die grundständigen Blätter mit bis 30 cm Länge, sind kurz gestielt, am Rand gezähnt und lanzettlich-länglich. Häufig sind die Mittelrippen an der Blattunterseite stachelig und auch auf der Oberseite der Blätter verteilt befinden sich Stacheln.

Die ungeteilten Stängelblätter stehen gegenständig und sind am Grund an der Blattachsel verwachsen, wodurch sich eine Art Behälter bildet. Bei Regen sammelt sich darin das Regenwasser (Venusbecken-siehe letztes Bild). Sie sind gezähnt oder ganzrandig.

Samen:
Die Früchte sind nussartige, rippig-furchige Schließfrüchte mit vier Kanten, die mich an Kümmelfrüchte erinnern. Die Früchte sind ca. 5 mm lang und braun-schwarz gefärbt.

Verwechslung:
Wilde Karde und Weber-Karde können leicht miteinander oder mit anderen Karden, z.B. der Schlitzblatt-Karde (Dipsacus laciniatus) verwechselt werden. Die Schlitzblatt-Karde blüht allerdings weiß und hat, wie der Name sagt, tief eingeschlitzte Blätter.

Blütezeit:
Ende Juni bis Ende August

Vorkommen:
trockenen Schuttböden, Bahndämme, Ruinen oder Ödland (Ruderalflächen), Böschungen, Raine und Wegränder, manchmal auch auf Wiesen und Waldlichtungen

Verbreitung:
ganz Europa, Afrika, Türkei, gemäßigte Zonen Asiens bis 1000 m Höhe

Sammelgut:
Blätter, Wurzeln
Hom.: die ganze blühende Pflanze

Sammelzeit:
Wurzeln im Herbst der 1. Jahres, im Winter (bei frostfreiem Boden) oder im Frühjahr des 2. Jahres, bevor aus der Pflanze der Stängel und die Blütenstände nach oben wachsen, sie „aufstängelt“.
Die Blätter werden ebenfalls geerntet, bevor die Pflanze aufstängelt.

Sammelvorschrift:
Für die Tinktur nimmt man grundsätzlich die frische Wurzel! (Siehe Zubereitung der Tinktur)

Die Wurzeln werden im Herbst des 1. Jahres, im Winter bei frostfreiem Boden oder im Frühjahr des 2. Jahres vor dem Austrieb der Stängel und Blütenstände ausgegraben. Man reinigt die Wurzeln mit einer Bürste im Wasser und lässt sie anschließend gut abtrocknen. Die Wurzel wird in Stücke geschnitten, bei großen Exemplaren längsgeteilt und ausgebreitet im luftigen Schatten getrocknet. Dabei muss sie häufig gewendet und kontrolliert werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Die gut getrockneten Wurzelstücke werden in dunklen Gläsern gut verschlossen aufbewahrt.

Die Blätter werden im Frühjahr ebenfalls vor dem Austrieb des Stängels gesammelt. Man trocknet sie im luftigen Schatten und bewahrt sie in Papier- oder Stoffsäckchen auf.

Inhaltsstoffe:
Iridoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine und organische Säuren (Kaffeesäurederivate), Kalisalze sowie Inulin und Tannin. Weiterhin Glykoside (vor allem Scabiosid) welche allerdings bezüglich ihrer Wirkung noch nicht erforscht sind.

Anwendung:
Die Karde wird bisher nicht schulmedizinisch angewandt. Es gibt zu ihrer Wirksamkeit noch keinerlei wissenschaftliche Belege.

Volksheilkundliche Anwendungsgebiete sind rissige Haut, Furunkel, Fissuren (auch Afterfissuren), Schrunden und andere Hautleiden wie Dermatosen und Akne.
Hier verwendet man die Blätter und Wurzeln in Salbenform oder als Extrakt, welcher reichlich Tannin enthält. Der Extrakt wirkt intensiv schützend und stimuliert die Abwehrkräfte der Haut.
Die Zubereitungen aus den Blättern und der Wurzel gelten als harn- und schweißtreibend, magenberuhigend und verdauungsfördernd, wegen der Gerbstoffe gut gegen Durchfall, adstringierend und hilfreich bei Gelbsucht und Gallenbeschwerden. Die Pflanze soll aber auch bei Gicht, Rheuma, Arthritis, Wassersucht und Fettleibigkeit helfen.
Eine Tinktur aus der Wurzel wird kurmäßig, kombiniert mit ausleitenden, entgiftenden sowie das Lymphsystem anregenden und die Abwehr steigernden Pflanzenzubereitungen und Überhitzungstherapie des Körpers (z.B. Schwitzkuren) bei Borreliose eingesetzt. Auch Teezubereitungen aus der Wurzel oder Wurzelpulver werden bei Borreliose eingesetzt. Wolf-Dieter Storl vermutet, dass auch die Samen und Zubereitungen daraus wirksam sind. Für weitergehende Informationen zur Anwendung der Karde bei Borreliose empfehle ich das Buch Borreliose natürlich heilen von Wolf-Dieter Storl.

Das Homöopathikum Dipsacus wird in der Potenz D3 oder D6 zur behandlung von chronischen Hautleiden und Afterfisteln verwendet. Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger empfiehlt es sogar bei Tuberkulose.

Tee:
1 Teel. zerkleinerte frische oder getrocknete Wurzel (oder auch Blätter) mit 150 ml Wasser kurz aufkochen.
Der Tee sollte vor der Mahlzeit getrunken werden. 3 x täglich 1 Tasse.

Tinktur: Die Herstellung der Tinktur aus der frischen Kardenwurzel und die Anwendung habe ich hier im Forum im Thema Kardenwurzel, natürliche Behandlung von Borreliose in einer bebilderten Dokumentation genau beschrieben. Hier finden sich auch Erfahrungsberichte von Betroffenen, die diese Tinktur zusammen mit den begleitenden Therapiemaßnahmen mit Erfolg angewendet haben.

Wurzelpulver:
Die getrocknete Wurzel wird zu Pulver verrieben.
Wolf-Dieter Storl empfiehlt das Wurzelpulver vermischt mit Honig besonders bei Kindern, da für diese wegen der Bitterkeit weder der Tee noch die Tinktur geeignet ist.

Nebenwirkungen:
In einigen Fällen kommt es zur sogenannten „Erstverschlimmerung“ der Symptome, auch treten dann manchmal Hautausschläge auf.

Selten sind heftige Reaktionen beobachtet worden, wie Herzrasen, Kreislaufprobleme, Angstzustände und Schüttelfrost.

Tiermedizinisch:
Auch bei Tieren ist eine Therapie mit der Kardenwurzeltinktur bei Borreliose als möglicherweise wirksame Alternative nicht ausgeschlossen. Erfahrungsberichte sind mir hierzu allerdings (noch) keine bekannt.

Anbau im eigenen Garten
Nach eigenen Erfahrungen lässt sich die Karde sehr leicht aus Samen ziehen. Lässt man verblühte Karden stehen, samen sie sich sehr leicht selbst aus und keimen dann im kommenden Frühjahr. Ich hatte auf diese Weise derart viele Keimlinge im Garten, dass ich kräftig ausdünnen musste zwinker
Meiner Erfahrung nach sät man am Besten im Spätsommer, sobald die Samen reif sind, direkt an Ort und Stelle aus. Aber auch die Anzucht in Töpfen gelingt leicht. Die Samen nicht mit Erde bedecken, sondern nur leicht andrücken, denn sie sind Lichtkeimer. Es dauert, sobald die Erde wieder wärmer wird, ca 1-2 Monate, bis die Samen keimen. Die in Töpfen vorgezogenen Pflanzen sollten allerdings möglichst bald, solange sie noch klein sind, ins Freiland ausgepflanzt werden.
Die Wurzeln von ausgepflanzten bzw. versetzten Karden bleiben meiner bisherigen Erfahrung nach deutlich kleiner als diese von direkt ins Freiland gesäten oder von Pflanzen, welche sich selbst ausgesamt haben.
Am besten gedeihen Karden auf leicht lehmigen aber durchlässigen Böden in möglichst sonnigen Standorten. Im Schatten neigen sie zum Befall mit Mehltau. Auch sollte der Boden nicht überdüngt sein. Sie braucht kaum Pflege. Selbst Gießen ist, sobald die Pflänzchen gut angewachsen und größer sind, kaum nötig.

Bezugsquellen für Kardensamen und Pflanzen:

Rühlemanns Kräuter- und Duftpflanzen ....hier gibts Dipsacus sativus

Myrrhenkerbel ...die verkaufen Samen von Dipsacus sylvestris

Kräuterei ...hier gibt es Pflanzen von , Weberkarde - Dipsacus sativus und Karde, wilde - Dipsacus follum für 2,- € pro Pflanze -> aufgeführt unter zweijährige Kräuter


Geschichtliches:
In den üblichen Kräuterbüchern findet man die Karde heute eigentlich leider eher selten. Anscheinend ist ihre Wirkung und Anwendung etwas in Vergessenheit geraten, denn die Karde ist auch schon den alten Kräuterheilkundigen durchaus bekannt gewesen. Ihre Kraft und Wirkung wird bereits in den Schriften von Hieronymus Bock, Leonard Fuchs und Lonicerus beschrieben.
So schreibt Lonicerus in seinem Kreuterbuch (1679):
„Das Kraut gepülvert und mit Erbißbrühe vermischt / stopffet die Flüß / so sich zu viel ereignen / als sonderlich die Flüß der Frauen / oder übermässige monatliche Blume.
Karten in Wein gesotten / darnach gestossen / und als ein Pflaster hinten auf den Afftern gelegt / vertreibt die Schrunden / und den Fluß deß Maßtdarms / davon die Feigblattern wachsen / und nimmt auch die Wartzen hinweg.“


Die Weber-Karde wurde früher in der Weberei zum „kardieren“ oder „krempeln“genutzt. Mit ihren Stacheln wurden u.a. Stoffe aufgeraut.

Man nannte früher Dipsacus wegen des Wasserreservoirs auch "labrum veneris" = Venusbad.
Diesem Wasser schrieb man heilende und pflegende kosmetische Eigenschaften für Haut und Augen zu, auch sollte es Sommersprossen ausbleichen.

Da die Samen in den vertrockneten Fruchtständen gerne von Stieglitzen, Distelfinken und anderen Körnerfressern im Winter gefressen werde, versah man die Fruchstände mit Fallen und fing so die Vögel ein.


Quellen:
Wolf-Dieter Storl, Borreliose natürlich heilen
Wolf-Dieter Storl, Mit Pflanzen verbunden
Walter Wurzer, Das große Lexikon der Heilpflanzen - Ihre Anwendung und ihre natürliche Heilkraft, Kaiser Verlag (Übersetzung des Originals "le erbe" aus dem italienischen)
Andrew Chevallier, Die BLV Enzyklopädie der Heilpflanzen
Ingrid und Peter Schönfelder, Der neue Kosmos Heilpflanzenführer
Das Beste Reader's Digest, Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen


P.S. Bilder werden noch hinzugefügt Bilder hochgeladen zwinker
Bild vom "Vernusbecken" hochgeladen am 28.01.2012

Liebe Grüße Dagmar

30.08.2008 11:25 | geändert: 28.01.2012 14:26


Guten Abend,

bin ganz neu eingeloggt und möchte mich erst einmal für dieses liebevoll gestaltete und lebendige Forum bedanken.

Zu dem Thema Kardentinktur/Borreliose kann ich noch beitragen, dass es von der Fa. Ceres seit ein paar Monaten eine fertige Kardentinktur gibt. - Ich hoffe ich verstosse jetzt nicht gegen eine Regel ... ? -
Die Tinkturen sind Urtinkturen, aber ähnlich wie in der Homöopathie dynamisch aufgearbeitet. Ich habe es vorher auch
mit einer normalen Urtinktur versucht, finde die dynamisierte aber unmittelbarer in der Wirkung. Die Dosierung ist sehr gering und man muss herausfinden, wieviel man individuell braucht, sonst kann es auch schon mal eine heftigere Reaktion geben.
Ausserdem bin ich im Internet auf die Behandlung mit Salz und Vitamin C gestossen. Hier möge sich jeder seine eigene Meinung und Gefühl dazu bilden.

Ich wünsche euch einen schönen Abend,
liebe Grüsse aus der Schweiz, Krista








06.09.2008 20:16


Hallo Krista,

Herzlich Willkommen hier im Forum lächel

Lieben Dank für dein Lob zu unserem Forum. Darüber freuen wir uns natürlich immer zwinker

Zu dem Thema Kardentinktur/Borreliose kann ich noch beitragen, dass es von der Fa. Ceres seit ein paar Monaten eine fertige Kardentinktur gibt. - Ich hoffe ich verstosse jetzt nicht gegen eine Regel ... ? -

Nein, ganz im Gegenteil. In diesem Fall sind wir für jeden Erfahrungsaustausch sehr dankbar...auch bezüglich fertiger Tinkturen und deren Bezugsquellen, dann es ist durchaus für manche sehr hilfreich, zu wissen, wo man brauchbare Tinkturen her bekommt. Nicht jeder hat die Möglichkeit, die Kardenwurzel zu sammeln, anzubauen und dann eine Tinktur aus der Wurzel selbst herzustellen.

Im Thema Kardenwurzel, natürliche Behandlung von Borreliose diskutieren wir über die Behandlung mit der Kardenwurzeltinktur und sammeln Erfahrungsberichte. Wäre nett, wenn du künftig deine Erfahrungen auch direkt dort schreibst....diese Bitte richte ich an alle, die sich hier einfinden und zum Thema etwas beitragen können/möchten...dann ist alles dazu beieinander und man muss nicht verschiedene Treads zum Thema durchlesen. Ich werde daher auch deinen Text von oben dort hineinkopieren lächel

Liebe Grüße Dagmar

07.09.2008 08:34 | geändert: 07.09.2008 08:52


KARDENWURZEL-ERNTE 2009

Heute hab ich meine Kardenwurzeln ausgebuddelt. Früher war es leider nicht möglich, da durch den langen Winter der Boden noch im Februar gefroren war und durch die anschließende Schneeschmelze bei uns bis vor kurzem noch "Land unter" herrschte.

Die schlechte Nachricht:
Entweder hatten die Wühlmäuse in diesem Jahr wenig zu fressen, oder sie haben jetzt meine Karden entdeckt und gleich eine Vorliebe dafür entwickelt hmmm
Einige der Kardenwurzeln sind ratzeputz von den Nagern verspeist worden...übrig blieben nur ein paar total verwelkte Blattrosetten wütend
Mist...ich hatte eigentlich gehofft, dass der strenge Winter ein wenig unter den Wühlmäusen, Zecken, Schnecken und Co. aufgeräumt hat traurig

Die gute Nachricht:
Die Kardenwurzeln, die die Nager noch übrig gelassen haben, sind sehr schön groß geworden und ich habe immer noch reichlich Ausbeute lach

(P.S. Bitte keine Anfragen nach Tinktur oder Wurzeln an mich richten. Ich verkaufe keine Tinktur und die Wurzeln sind bereits alle versprochen!)


Liebe Grüße Dagmar

04.04.2009 18:38 | geändert: 04.04.2009 18:48


Ich habe im letzten Jahr auf einer Kräuterausstellung am Niederrhein ein junges Pflänzchen der Färberkarde erstanden um unserem Distelfinkpärchen unseren Garten "schmackhaft" zu machen. Nachdem ich nun diese so liebevoll gestaltete Seite "studiert" habe bin ich jetzt doch sehr erstaunt was diese Pflanze so alles kann! Ich bin begeistert! Sie passt nun mehr denn jeh in meinen Kräutergarten. Einer Vermehrung steht nun nichts mehr im Wege lächel

04.05.2009 13:52


Hallo Susisorglos,

ja, ne? Schon sehr interessant, welche Tugenden einer Pflanze sich auftun, wenn man sich mal näher damit beschäftigt...ich bin auch immer wieder fasziniert lach

Liebe Grüße Dagmar

05.05.2009 19:02


Ich habe eure tollen berichte gelesen und haette eine frage: wo kann ich samen der weberdistel erwerben. ich wohne auf gran canaria und das gibt es leider keine moeglichkeiten daran zukommen. das mich der alkohol in der wuerze extrem stoert und es gibt keine chance das ich morgens vor den mahlzeiten alkohol zu mir nehmen will waehre es toll wenn ich die diestel selbst anbauen koennte und daraus tee kochen koennte, es waehre nett wenn mir jemand helfen koennte, ansonsten waren eure berichte echt toll danke

23.06.2009 00:24


Hallo Marion,

versuche es doch mal bei Ruehlemanns. Ob die Saatgut auch ins Ausland exportieren kann ich dir gar nicht sagen, aber vielleicht haben sie Lieferadressen für dich und können dir sagen ob die Pflanze bei dir überhaupt wachsen kann. Da musst du dich einfach mal selber durch die Kräuterhandel im Internet wühlen. Ansonsten kann man sich sowas auch von Freunden mitbringen lassen wenn sie einen besuchen lächel

Grüsse, Lotti

23.06.2009 01:04


@Marion

Der Alkoholgehalt in der käuflichen Tinktur ist doch verschwindend gering bei Einnahme, da man ja nur ein paar Tropfen in Wasser trinkt.

Ich habe starke Schmerzen im Knie nach Zeckenbiss vor einem Jahr, auch merkwürdige Schwindelanfälle im Kopf, wollte schnellstmöglich mit einer Behandlung beginnen und habe daher die fertige Tinktur bei gesund-im-net bestellt. Sie kam umgehend, mit liebevoll von Hand geschriebener Quittung für den Geldbetrag, den ich ja nach der Zusendung erst zu bezahlen hatte. zwinker

Außerdem gab es noch ein nettes Gratispröbchen, das zum Thema passt und eine Anleitung zur Einnahme.

Bin sehr zufrieden und kann die Quelle nur weiterempfehlen!

@wegwarte

Danke für die tolle Darstellung der Karde in Bildern! Besonders das Foto von der blühenden Karde mit den zwei wandernden Blütenringen hat mich beeindruckt und macht mir die Entsprechung zu der Krankheit deutlich, bei der sie helfen soll, denn auch die beginnt ja mit einer Wanderröte.

Möchte hier auch unbedingt Storls Buch empfehlen. Er hat sehr viel recherchiert und bleibt mit seinen Anregungen doch neutral. Nicht im Ton: Sie müssen, sollten ... etc.
Man ist schon angehalten, selbst herauszufinden, wie was hilft. Der beste Weg zum Heilen überhaupt, wie ich finde.

Da fällt mir ein oft gesagter Spruch meiner Hausärztin ein:
Das ist gesund?
Für wen???
Das macht krank?
Wen?

Wir können unsere Erfahrungen austauschen, doch was letztendlich hilft, muss jeder für sich erproben.

Liebe Grüße - Baumluks

16.09.2009 18:42


Hallo Marion,

hier solltest Du eigentlich mehr als fündig werden,
E-Bay, sofort kaufen, Tinktur, Pflanzenschößling oder auch
nur Samen, gibt es alles hier.

Sollte der unten eingestellte Link nicht funktionieren,
einfach (Link gelöscht von Lotti) und bei suchen "Karde" eintippen.


Edit:
Link gelöscht von Lotti

Viel Spaß

Zusatz von Lotti:
Ich hab den Link mal gelöscht, weil es einfach ein Link zu einem Auktionshaus ist. Das ist zwar lieb gemeint, aber wenn wir hier Links zu Verkaufsstellen posten, dann bitte zu welchen mit denen man Erfahrung hat, zu Verkäufern mit guter Qualität zu guten Preisen. Bei irgendwem kann das hier jeder kaufen, es gibt ja Google zwinker

29.11.2009 22:25 | geändert von Lotti: 22.02.2010 01:55


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