Senf selber machen?
Hallo ihr Lieben,
ich hoffe, ich poste im richtigen Forum ...
Mich würde interessieren, ob schonmal jemand von euch Senf selbst hergestellt hat und wenn ja wie.
Liebe Grüße
Andarah
ich hoffe, ich poste im richtigen Forum ...
Mich würde interessieren, ob schonmal jemand von euch Senf selbst hergestellt hat und wenn ja wie.
Liebe Grüße
Andarah
10.03.2009 22:04
Jep...ich hab schon Senf selbst gerührt und mache das auch heute noch hin und wieder 
Was du brauchst, ist eine alte Kaffeemühle, um die Senfkörner frisch fein zu mahlen. Fertige gemahlenes Senfpulver ist nicht so der Brüller. Worauf du unbedingt beim Mahlen achten musst, ist, dass dir das Senfmehl nicht zu sehr erhitzt, denn sonst verdunsten die flüchtigen Senföle und einiges an Aroma...also lieber in Portionen mahlen und zwischendurch die Kaffeemühle wieder abkühlen lassen.
Kleiner Trick: Senfkörner vorher im Froster tiefgefrieren, dann lassen sie sich auch besser vermahlen, denn das Senfmehl sollte wirklich sehr fein sein, es sei denn, du willst süßen Senf oder grobkörnigen a la Dijon-Senf machen.
Gelbe Senfkörner werden zu einem milden - mittelscharfen Senf. Je mehr schwarze Senfkörner du unter mischst, umso schärfer wird der Senf. Auch der Essig sollte relativ mild sein, also nicht mehr als 5% Säure haben. Ansonsten ist es besser, wenn du den Essig nachmal vorher entspechend mit Wasser verdünnst.
Hier mal ein Grundrezept:
Ich hab auch noch den Hobbytipp von der Hobbythek "Sauer macht lustig - pikant und scharf" ...mit genauer Info und weiteren Rezepten...

Was du brauchst, ist eine alte Kaffeemühle, um die Senfkörner frisch fein zu mahlen. Fertige gemahlenes Senfpulver ist nicht so der Brüller. Worauf du unbedingt beim Mahlen achten musst, ist, dass dir das Senfmehl nicht zu sehr erhitzt, denn sonst verdunsten die flüchtigen Senföle und einiges an Aroma...also lieber in Portionen mahlen und zwischendurch die Kaffeemühle wieder abkühlen lassen.
Kleiner Trick: Senfkörner vorher im Froster tiefgefrieren, dann lassen sie sich auch besser vermahlen, denn das Senfmehl sollte wirklich sehr fein sein, es sei denn, du willst süßen Senf oder grobkörnigen a la Dijon-Senf machen.
Gelbe Senfkörner werden zu einem milden - mittelscharfen Senf. Je mehr schwarze Senfkörner du unter mischst, umso schärfer wird der Senf. Auch der Essig sollte relativ mild sein, also nicht mehr als 5% Säure haben. Ansonsten ist es besser, wenn du den Essig nachmal vorher entspechend mit Wasser verdünnst.
Hier mal ein Grundrezept:
Senf
50 g gelbe Senfkörner (für scharfen Senf bis zu 5 g schwarze Senfkörner, anteilmäßig entsprechend weniger gelbe), fein gemahlen
ein gestrichener Teelöffel Salz
ein gestrichener Eßlöffel Zucker oder auch Honig (bei Süßem Senf 2-3 Eßl)
2 Eßl milder Weinessig (5 %ig)
40 ml Wasser
Gewürze und Kräuter nach Wunsch
Das feine Senfmehl wird nun mit oder ohne zusätzliche Gewürze mit dem Wasser, dem Weinessig, Salz und Zucker in ein Gefäß gegeben und kräftig mit einem elektrischen Rührgerät oder einem Mixer verrührt. Bei diesem Mischen solltest du etwas Geduld haben... je länger gerührt wird, um so besser wird der Senf.
Feinschmecker genehmigen sich für diesen Prozeß 5 Minuten. Du wirst merken, dass der Senf-Brei zunächst noch recht flüssig ist. Das gibt sich aber bald, weil das Senfmehl zu quellen beginnt. Ist alles gut verrührt und hat der Senf den richtigen Geschmack, wird er in ein vorbereitetes Töpfchen gefüllt. Am besten Marmeladengläser mit Twist-off-Deckel. Sein volles Aroma entwickelt der Senf allerdings erst erst nach einiger Zeit. Auch die Schärfe mildert sich nach einigen Tagen noch etwas.
Quelle: Hobbythek
50 g gelbe Senfkörner (für scharfen Senf bis zu 5 g schwarze Senfkörner, anteilmäßig entsprechend weniger gelbe), fein gemahlen
ein gestrichener Teelöffel Salz
ein gestrichener Eßlöffel Zucker oder auch Honig (bei Süßem Senf 2-3 Eßl)
2 Eßl milder Weinessig (5 %ig)
40 ml Wasser
Gewürze und Kräuter nach Wunsch
Das feine Senfmehl wird nun mit oder ohne zusätzliche Gewürze mit dem Wasser, dem Weinessig, Salz und Zucker in ein Gefäß gegeben und kräftig mit einem elektrischen Rührgerät oder einem Mixer verrührt. Bei diesem Mischen solltest du etwas Geduld haben... je länger gerührt wird, um so besser wird der Senf.
Feinschmecker genehmigen sich für diesen Prozeß 5 Minuten. Du wirst merken, dass der Senf-Brei zunächst noch recht flüssig ist. Das gibt sich aber bald, weil das Senfmehl zu quellen beginnt. Ist alles gut verrührt und hat der Senf den richtigen Geschmack, wird er in ein vorbereitetes Töpfchen gefüllt. Am besten Marmeladengläser mit Twist-off-Deckel. Sein volles Aroma entwickelt der Senf allerdings erst erst nach einiger Zeit. Auch die Schärfe mildert sich nach einigen Tagen noch etwas.
Quelle: Hobbythek
Ich hab auch noch den Hobbytipp von der Hobbythek "Sauer macht lustig - pikant und scharf" ...mit genauer Info und weiteren Rezepten...

Liebe Grüße Dagmar
10.03.2009 23:08
Hallo Dagmar,
hab vielen Dank für das Rezept
Ich werde es auf jeden Fall testen, sobald unser jetziger Senf alle ist 
Liebe Grüße
Andarah
hab vielen Dank für das Rezept
Ich werde es auf jeden Fall testen, sobald unser jetziger Senf alle ist 
Liebe Grüße
Andarah
10.03.2009 23:35
Hallo ihr,
na, das ist doch mal ne tolle Idee
Dankeschön!
Warum bin ich eigentlich noch nicht auf die Idee gekommen Senf selber zu machen?
Grüsse, Lotti
na, das ist doch mal ne tolle Idee
Dankeschön!Warum bin ich eigentlich noch nicht auf die Idee gekommen Senf selber zu machen?
Grüsse, Lotti
11.03.2009 08:22
Hi Lotti,
na, das wundert mich jetzt aber auch echt. Oft genug drüber gequatscht haben wir...
Worüber wir auch gequatscht haben und was ich hier aber vergessen habe:
na, das wundert mich jetzt aber auch echt. Oft genug drüber gequatscht haben wir...
Worüber wir auch gequatscht haben und was ich hier aber vergessen habe:
Wie bekomme ich die Kaffeemühle nach dem Mahlen von Senfkörnern wieder sauber?
Also eines vorweg, 100 pro einwandfrei sauber wird das Mahlwerk nicht wieder... also für Kaffee ist diese Mühle dann nicht mehr gut geeignet (es sein denn man mag Senfaroma im Kaffee) Ich nehme also diese Mühle sowieso nur zum Mahlen von Gewürzen und Kräutern (-Salz)
Um die Senfmehlspuren aber weitgehend aus dem Mahlwerk zu entfernen, vermahlt man einfach ein paar Brocken trockenes Brot oder Brötchen (in Würfel geschnitten) darin. Das "würzige" Paniermehl kann man anschließend durchaus verwenden...zum Beispiel für die nächste Frikadellen- oder Bralingmasse.
Liebe Grüße Dagmar
11.03.2009 15:09
Hey, das ist ja mal eine super Idee, die Reste im Mahlwerk noch sinnvoll zu verwenden 
Danke für den Tip Dagmar

Danke für den Tip Dagmar

11.03.2009 15:21 | geändert: 11.03.2009 15:21
Hi Dagmar,
war total aus meinem Hirn weg mit dem Senf, sorry
Mit dem Brot ging bei mir nicht so gut. Von Mohn zu Bockshornklee hatte ich echt lang noch Mohn im Klee, trotz Brötchen
Grüsse, Lotti
war total aus meinem Hirn weg mit dem Senf, sorry

Mit dem Brot ging bei mir nicht so gut. Von Mohn zu Bockshornklee hatte ich echt lang noch Mohn im Klee, trotz Brötchen

Grüsse, Lotti
13.03.2009 07:26
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) Ich nehme also diese Mühle sowieso nur zum Mahlen von Gewürzen und Kräutern (-Salz)








