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Einheimische Kräuter, Kräuterrezepte,
Wildgemüse und ein Stück Natur

 

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Kräuter sind in der Apotheke oder im Kräuterladen erhältlich. Wir weisen darauf hin, dass wir keine Kräuter verkaufen sondern sie lediglich beschreiben, um den Zusammenhang zwischen Kräuterweiden und Rohmilchkäse oder der Gesundheit von Kühen zu zeigen.

Gewöhnlicher Hornklee

(Lotus corniculatus)

Synonyme:
Schotenklee

Familie:
Schmetterlingsblütler (Fabaceae)

Namensentstehung:
corniculatus (lat.) = "gehörnt"

Beschreibung:
Hornklee wird bis zu 30 cm hoch. Die Blüten sind gelb, zuweilen purpur überlaufen und sehen etwas aus wie ein mit einem Schnabel zugespitzten Schiffchen. Der Griffel ist kahl und an der Spitze verschmälert. An den Stengeln sitzen die Blätter, die auf den ersten Blick 5-Teilig erscheinen. Das eigentliche Blatt ist aber 3-teilig, 2 Nebenblätter sitzen an den Blattstielen. Die Frucht ist eine vielsamige, stielrunde Hülse, deren Klappen sich beim Aufspringen spiralig um ihre Längsachse drehen.

Verwechslung:
Mit anderen Kleearten

Blütezeit:
Mai - August

Vorkommen:
Trockenrasen, Fettwiesen, Raine, Waldränder und -lichtungen. Liebt basenreiche, meist kalkhaltige, stickstoffsalzarme Lehmböden. Sehr häufig.

Verbreitung:
Mir nicht bekannt

Inhaltsstoffe:
Mir nicht bekannt

Anwendung:
Hornklee wird von vielen Weidetieren gern gefressen und von vielen Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten besucht. Durch seine Höhe bietet er für viele am Boden brütenden Vögel ein super Versteck für die Nester.

Unter Anderem ist der Hornklee die Futterpflanze der Raupe des Schlupfwespen-Glasflüglers, der in einigen Teilen Deutschlands inzwischen auch schon auf der roten Liste der gefährdeten Schmetterlinge steht.

Nebenwirkungen:
Mir nicht bekannt

Geschichtliches:
Mir nicht bekannt

 

 

Zeichnung eines Hornklees

Zeichnung: Otto Wilhelm Thomé (1885-1905)

Bei Klick auf das Bild sehen Sie das Bild in einer Grösse von 1000 Pixeln Breite
(lange Ladezeit!)

Zeichnung eines Hornklee

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Kurt Stübers






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© L. B. Schwab