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Öle, ihre Inhaltsstoffe, ihre Nutzung und ihre Wirkungen [2]

11 sisy

Hallo Dagmar!
Nun mal die Frage, woran kann ich ein gutes Olivenoell erkennen?? Oder ueberhaupt ein gutes Oell? Doch nicht nach dem Preis? Was kostet den ein gutes Oliwenoell in Deutschland? Ich habe schon die kaltgepressten gekauft - zu mindest steht so drauf, aber ob es gut oder schlecht ist, kaine Ahnung. Bis jezt habe ich kein Olivenoell auch in der Kueche verwendet, weil es mir nicht schmeckte... hmmm lächel

19.08.2008 12:40

12 wegwarte

Hallo Sisy,

leider haben gute Öle schon ihren Preis traurig

Für ein sehr gutes Olivenöl, welches man dann leider auch nur im Feinkostgeschäft bekommt, kann man hier locker über 30 Euro für den Liter bezahlen traurig wütend

Allerdings muss man auch mal bedenken, was für eine (Hand-) Arbeit und ein Aufwand dahinter steckt ...dann versteht man auch den Preis.
Der Preis allein zeichnet aber noch lange nicht die Qualität aus. Es gibt auch teure Öle, die einfach nur schlecht sind hmmm wütend

Naja..so ein teures Öl ist sowieso eine absolute Kostbarkeit und auch mir für ein Ölansatz einfach zu teuer. staun

Ein "gutes" Olivenöl trägt hier die Bezeichnung "nativ extra" (oder natives Olivenöl extra vergine). Überhaupt sind kalt gepresste Öle immer am Besten. Leider ist auch nicht überall drin, was drauf steht wütend ...viele Firmen schwindeln hier kräftig.
Von Bertolli, Naturata, Minerva und Rapunzel gibt es recht gute und bezahlbare Olivenöle. Auch bei Lidl und Aldi (wobei meiner Meinung nach das von Aldi in letzter Zeit auch nicht mehr ganz das ist, was es mal war) kann man für rund 8 Euro/Liter ein gutes Öl erhalten.

Olivenöl ist tatsächlich Geschmachsache. Zumindest passt es nicht zu allen Gerichten in der Küche. Süßspeisen, wie z.B. Pfannkuchen damit backen, geht geschmacklich, zumindest meiner Meinung nach, garnicht. *bääääh*
Wobei man hier auch am Geschmack durchaus ein gutes Olivenöl von einem schlechten unterscheiden kann. Gutes Olivenöl ist doch relativ mild mit, ich möchte fast sagen, leicht "fruchtiger" Note. Je "ranziger" das Olivenöl schmeckt, desto minderwertiger ist die Qualität.


Liebe Grüße Dagmar

22.08.2008 07:27

13 wegwarte

Heilwirkungen von Lein-Öl

Bekannt ist der Lein, auch Flachs genannt, schon seit der Steinzeit.
Auch als Heilpflanze spielte der Lein immer eine wichtige Rolle:
Hippokrates nennt ihn als Mittel gegen Katarrhe, Leibweh und Durchfall.
Paracelsus erwähnt ihn zur Reizlinderung bei Husten.
Hildegard von Bingen empfiehlt den Einsatz von Leinsamen als Umschlag bei Verbrennungen.
Heute wird Lein vorwiegend als mildes Abführmittel angewandt. Aber auch bei Magen- oder Darmschleimhautentzündungen und Entzündungen im Mundbereich sollte an diese Pflanze gedacht werden. Lein kann bei chronisch-entzündlichen Prozessen und Hautausschlägen angewendet werden. Er wirkt auch positiv auf die Psyche.

Das Leinöl enthält den Inhaltsstoff Lignan, von dem eine Schutzwirkung gegenüber Darm- und Brustkrebs vermutet wird. Äußerlich wird das als Hausmittel bekannte Leinsamensäckchen bei Zahnschmerzen, Ischias, Rheuma, Gallenkoliken, Blasen- und Nierenleiden oder Gesichtsneuralgien heiß aufgelegt. Als Inhaltsstoff von Heil- und Zugsalben hat Leinöl schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung, was durch den hohen Anteil von bis zu zwei Drittel an essentiellen Alpha-Linolensäuren (Omega-3-Fettsäure) erklärt wird. Leinöl hat somit den höchsten Anteil dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren von allen Pflanzen-Ölen. Der entzündungshemmende Effekt wird auch bei der Therapie von entzündlichen Erkrankungen wie Gicht, rheumatoider Arthritis (Rheuma), Psoriasis (Schuppenflechte) und Neurodermitis genutzt. Auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) zeigen Omega-3-Fettsäuren positive Effekte. Neuzeitige Forschungen an der Universität von Oslo haben ergeben, dass die im Lein-Öl vorhandene Linolsäure die Eigenschaft besitzt, die Bildung von Blutgerinseln in den Arterien und Venen weitgehend zu verhindern. Täglich ein Esslöffel Leinsamenöl ergibt somit ein wirksames Mittel gegen Herzinfarkt und Kreislaufstörungen. Leinöl ist auch Bestandteil in hochwertigen Kosmetika zum Hautschutz. Äußerlich angewendet ist Leinöl (gemischt mit Jojobaöl) wegen seines zellregenerierenden Effekts hilfreich bei schmerzhaften Hautrissen und berufsbedingten Hautschäden.

Quelle: NABU - Der Lein ist Heilpflanze des Jahres 2005

Inhaltstoffe von Leinöl

Hauptinhaltsstoffe des Leinöls sind mit über 98% Triglyceride. Das sind Ester des Glyzerins (Glycerol) mit Fettsäuren.

Davon sind:

10% gesättigte Fettsäuren (Stearinsäure und Palmitinsäure)
18 % 1-fach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure)
15 % 2-fach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure)
57% 3-fach ungesättigte Fettsäuren (Alpha-Linolensäure)

Vitamine:
Vitamin E: ca. 5,82 mg / 100 ml
a-Tocopherol 0.51 mg/100 ml
Vitamin K 25 µg/ 100 ml

Begleitstoffe: Schleimstoffe

Kilokalorien 879/100 ml
Cholesterin 7 mg/100 ml

Mineralstoffe in 100 ml :
Natrium 1 mg,
Kalium 1 mg,
Magnesium 1 mg,
Calcium 1 mg,
Phosphor 1 mg

Liebe Grüße Dagmar

01.02.2009 14:03 | geändert: 01.02.2009 14:09

14 Lotti

Hallo ihr,

ich habe gerade einen ziemlich interessanten Link zum Thema Öle gefunden

Das ist voller Infos zu allen möglichen Ölen und Fetten. Soweit ich bis jetzt lesen konnte, super interessant lächel

Liebe Grüsse, Lotti

29.03.2010 00:43

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