Habichtsalbe
Hildegard v Bingen
Hi!
Vorweg mal ein herzliches Dankeschön für diese Website. Wie oft ich hier bin, kann ich gar nicht sagen.
Nun bin ich aber mit meinen Latein am Ende und finde auch hier keinen Hinweis wie und was Habichtsalbe ist und wie man sie verwendet und macht. Vielleicht hat schon jemand damit erfahrungen gemscht oder weiß, wie sie zusammengesetzt wird.
Haupteinsatz: Leber
liebe Grüße aus Österreich
Karin
Vorweg mal ein herzliches Dankeschön für diese Website. Wie oft ich hier bin, kann ich gar nicht sagen.
Nun bin ich aber mit meinen Latein am Ende und finde auch hier keinen Hinweis wie und was Habichtsalbe ist und wie man sie verwendet und macht. Vielleicht hat schon jemand damit erfahrungen gemscht oder weiß, wie sie zusammengesetzt wird.
Haupteinsatz: Leber
liebe Grüße aus Österreich
Karin
03.12.2008 14:11
Hallo Karin,
eine Salbe gegen Leberbeschwerden?
Gemeint ist sicher das Habichtskraut, obwohl das mit Leber eigentlich nichts zu tun hat soweit mir bekannt. Ich finde unter "Habichtssalbe den Hinweis, dass es sich hier um eine flüssige Augensalbe handelt. In "Grosse Hildegard-Apotheke", einem Buch mit Rezepten von Hildegard von Bingen, soll es eine Habichtssalbe geben. Vielleicht hat ja mal jemand das Buch und kann nachsehen?
Woher stammt denn dieser Name, bzw. wie bist du auf die Idee gekommen? Irgendwer hat ja diesen Namen mal in den Raum geworfen....
Leider gibt es ein paar Leute auf diesem Gebiet, leider auch welche die sich einen Namen geschaffen haben, die super erfinderisch die super Geschichten erzählen, deren Wahrheitsgehalt ein wenig arg der Phantasie entsprungen sind. Darum würde mich mal interessieren woher diese Info stammt.
Liebe Grüsse, Lotti
eine Salbe gegen Leberbeschwerden?
Gemeint ist sicher das Habichtskraut, obwohl das mit Leber eigentlich nichts zu tun hat soweit mir bekannt. Ich finde unter "Habichtssalbe den Hinweis, dass es sich hier um eine flüssige Augensalbe handelt. In "Grosse Hildegard-Apotheke", einem Buch mit Rezepten von Hildegard von Bingen, soll es eine Habichtssalbe geben. Vielleicht hat ja mal jemand das Buch und kann nachsehen?
Woher stammt denn dieser Name, bzw. wie bist du auf die Idee gekommen? Irgendwer hat ja diesen Namen mal in den Raum geworfen....
Leider gibt es ein paar Leute auf diesem Gebiet, leider auch welche die sich einen Namen geschaffen haben, die super erfinderisch die super Geschichten erzählen, deren Wahrheitsgehalt ein wenig arg der Phantasie entsprungen sind. Darum würde mich mal interessieren woher diese Info stammt.
Liebe Grüsse, Lotti
03.12.2008 15:08
Hallo Lotti!
Im Kräuterverzeichnis.de - Leber eingegeben. Sollte *angeblich* alles von Hildegard von Bingen sein. Leider weiß ich nicht, ob es hier erlaubt ist, den Link einzufügen.
Jedenfalls bin ich auf der Suche nach Lebermittelchen für Fettleber und für eine Freundin, deren Leberwerte auf Grund der täglichen Medikamenteneinnahme zu hoch ist.
Liebe Grüße
Karin
Im Kräuterverzeichnis.de - Leber eingegeben. Sollte *angeblich* alles von Hildegard von Bingen sein. Leider weiß ich nicht, ob es hier erlaubt ist, den Link einzufügen.
Jedenfalls bin ich auf der Suche nach Lebermittelchen für Fettleber und für eine Freundin, deren Leberwerte auf Grund der täglichen Medikamenteneinnahme zu hoch ist.
Liebe Grüße
Karin
03.12.2008 15:48
Hallo Karin,
erstmal herzlich Willkommen hier
Also das mit den Links ist schon OK, wenn sie themenrelevant sind. Ich will eigentlich nur vermeiden dass das Forum mit Spam und Links überschwemmt wird, die zum eigentlichen Thema nichts beizutragen haben. Ansonsten kann man natürlich immer verlinken
Ich habs jetzt gefunden, wenn auch über Umwege. Ich glaube aber, dass diese Salbe da irgendwie rein gerutscht ist und eigentlich eher mit Augen als mit Leber zu tun hat.
Bei Medikamenteneinnahmen muss man fürchterlich aufpassen dass Kräuter die Wirkung der Medikamente nicht beeinflusst, sonst würde ich ihr Schwedenkräuter ans Herz legen wollen. Ich weiss aber nicht ob das kompatibel ist mit dem was sie schon einnimmt, oder ob das eher zu Problemen führen kann. Ich würde da an ihrer Stelle mit dem Arzt drüber reden und ihn fragen was sie tun kann. Was mir spontan noch einfällt, wo ich dir aber nicht sicher sagen kann ob es hilft, sind Auflagen mit Schwedenbitter auf die Leber, aber auch das würde ich abklären falls es innerlich nicht geht.
Ich persönlich lasse die Finger davon in "das Handwerk" von Ärzten zu mischen, wenn man schon wegen einer schwerwiegenden Erkrankung in Behandlung ist, ohne das genaustens abzusprechen. Also wenn sie da was machen will, soll sie mal mit dem Rezept der Schwedenkräuter zu ihrem Arzt oder in die Apotheke ihres Vertrauens gehen und dort nachfragen, ob irgendwas davon die Wirkung der Medikamente unerwünscht verstärken oder beeinträchtigen kann.
Wenn die Leberwerte durch regelmässige Medikamenteneinnahme zustande kommt, wird sich die Ursache auch kaum lösen lassen, so lange sie die Medikamente nimmt. Vielleicht wäre auch ein Medi-Wechsel angezeigt? Ansonsten bleiben eigentlich nur "Blocker", die gezielt die Leberwerte senken und die würde ich dann eher in der Schulmedizin suchen.
Ich kann gerne nochmal weiter nach leberwirksamen Kräutern gucken, da gibt es ja einige, aber bitte: Nichts auf eigene Faust durchziehen, sondern wirklich abklären lassen. Das ist in solchen Fällen immer super wichtig.
Liebe Grüsse, Lotti
Nachtrag:
Ich hab das mit der Habichtsalbe jetzt in einigen Datenbanken gefunden. Es scheint so, als hätte da einer gekonnt vom Anderen abgeschrieben und Datensätze übernommen, zumal überall die gleichen Kräuter auftauchen. Eventuell ist das sogar eine gemeinsame Datenbank.
Im Buch über die Rezepte von Hildegard von Bingen heisst die Salbe Habichtssalbe und so ist sie auch im Latein-Wörterbuch (unter hierācion) als Augensalbe vermerkt.
Ich glaube, was du da gefunden hast, ist Bockmist
erstmal herzlich Willkommen hier

Also das mit den Links ist schon OK, wenn sie themenrelevant sind. Ich will eigentlich nur vermeiden dass das Forum mit Spam und Links überschwemmt wird, die zum eigentlichen Thema nichts beizutragen haben. Ansonsten kann man natürlich immer verlinken

Ich habs jetzt gefunden, wenn auch über Umwege. Ich glaube aber, dass diese Salbe da irgendwie rein gerutscht ist und eigentlich eher mit Augen als mit Leber zu tun hat.
Bei Medikamenteneinnahmen muss man fürchterlich aufpassen dass Kräuter die Wirkung der Medikamente nicht beeinflusst, sonst würde ich ihr Schwedenkräuter ans Herz legen wollen. Ich weiss aber nicht ob das kompatibel ist mit dem was sie schon einnimmt, oder ob das eher zu Problemen führen kann. Ich würde da an ihrer Stelle mit dem Arzt drüber reden und ihn fragen was sie tun kann. Was mir spontan noch einfällt, wo ich dir aber nicht sicher sagen kann ob es hilft, sind Auflagen mit Schwedenbitter auf die Leber, aber auch das würde ich abklären falls es innerlich nicht geht.
Ich persönlich lasse die Finger davon in "das Handwerk" von Ärzten zu mischen, wenn man schon wegen einer schwerwiegenden Erkrankung in Behandlung ist, ohne das genaustens abzusprechen. Also wenn sie da was machen will, soll sie mal mit dem Rezept der Schwedenkräuter zu ihrem Arzt oder in die Apotheke ihres Vertrauens gehen und dort nachfragen, ob irgendwas davon die Wirkung der Medikamente unerwünscht verstärken oder beeinträchtigen kann.
Wenn die Leberwerte durch regelmässige Medikamenteneinnahme zustande kommt, wird sich die Ursache auch kaum lösen lassen, so lange sie die Medikamente nimmt. Vielleicht wäre auch ein Medi-Wechsel angezeigt? Ansonsten bleiben eigentlich nur "Blocker", die gezielt die Leberwerte senken und die würde ich dann eher in der Schulmedizin suchen.
Ich kann gerne nochmal weiter nach leberwirksamen Kräutern gucken, da gibt es ja einige, aber bitte: Nichts auf eigene Faust durchziehen, sondern wirklich abklären lassen. Das ist in solchen Fällen immer super wichtig.
Liebe Grüsse, Lotti
Nachtrag:
Ich hab das mit der Habichtsalbe jetzt in einigen Datenbanken gefunden. Es scheint so, als hätte da einer gekonnt vom Anderen abgeschrieben und Datensätze übernommen, zumal überall die gleichen Kräuter auftauchen. Eventuell ist das sogar eine gemeinsame Datenbank.
Im Buch über die Rezepte von Hildegard von Bingen heisst die Salbe Habichtssalbe und so ist sie auch im Latein-Wörterbuch (unter hierācion) als Augensalbe vermerkt.
Ich glaube, was du da gefunden hast, ist Bockmist

03.12.2008 16:27 | geändert: 03.12.2008 16:57
Hallo Karin, hallo Lotti,
leider habe ich die "Große Hildegard-Apotheke" nicht...man kann ja auch nicht alles haben...
Ich habe nur die "Hildegard Heilkunde von A-Z" von Wighard Strehlow. Darin ist allerdings nichts von einer "Habichtssalbe" zu finden.
Das Einzige, was ich da zu Leber (stärkend und entgiftend) gefunden habe ist ein
Nun, bei einer eh schon schwer angegriffenen Leber mit schlechten Werten hätte ich persönlich ein paar Vorbehalte, etwas mit Alkohol (Wein) einzunehmen...Aber das muss man in diesem Fall wohl eher als Medizin (wie beim Schwedenbitter ja auch) sehn und den Alkohol mal gedanklich ausblenden. Trotzdem würde ich das vorher unbedingt mit dem Arzt abklären. Mittel, die die Leber stärken und entgiften haben unter Umständen die "Nebenwirkung" die Wirkung von anderen Medikamenten zu schwächen...das sollte man dabei unbedingt beachten.
Ich hatte vor einigen Jahren nach einer schweren Gallenkolik, (Gallenblasenentzündung) die die Komplett-OP meiner Gallenblase zur Folge hatte, auch sehr sehr schlechte Leberwerte. Mir persönlich hat damals sehr gut Mariendistel-Tee (Früchte) geholfen. Allerdings würde ich das auch vorher aus den oben schon angeführten Gründen (wegen der Medikamente) mit dem Arzt absprechen. Ansonsten halte ich Mariendistel für DAS Lebermittel schlechthin und würde immer darauf zurückgreifen...
P.S. guck auch mal auf der Kräuterseite zur Mariendistel
leider habe ich die "Große Hildegard-Apotheke" nicht...man kann ja auch nicht alles haben...
Ich habe nur die "Hildegard Heilkunde von A-Z" von Wighard Strehlow. Darin ist allerdings nichts von einer "Habichtssalbe" zu finden.
Das Einzige, was ich da zu Leber (stärkend und entgiftend) gefunden habe ist ein
Fenchelmischpulver (Sivisan)
16 g Fenchelsamen
8 g Galgantpulver
4 g Diptampulver
2 g Habichtskrautpulver
Alles miteinander mischen und 2-3 Msp. in 1 Likörglas warmen Wein nach dem Mittagessen trinken.
16 g Fenchelsamen
8 g Galgantpulver
4 g Diptampulver
2 g Habichtskrautpulver
Alles miteinander mischen und 2-3 Msp. in 1 Likörglas warmen Wein nach dem Mittagessen trinken.
Nun, bei einer eh schon schwer angegriffenen Leber mit schlechten Werten hätte ich persönlich ein paar Vorbehalte, etwas mit Alkohol (Wein) einzunehmen...Aber das muss man in diesem Fall wohl eher als Medizin (wie beim Schwedenbitter ja auch) sehn und den Alkohol mal gedanklich ausblenden. Trotzdem würde ich das vorher unbedingt mit dem Arzt abklären. Mittel, die die Leber stärken und entgiften haben unter Umständen die "Nebenwirkung" die Wirkung von anderen Medikamenten zu schwächen...das sollte man dabei unbedingt beachten.
Ich hatte vor einigen Jahren nach einer schweren Gallenkolik, (Gallenblasenentzündung) die die Komplett-OP meiner Gallenblase zur Folge hatte, auch sehr sehr schlechte Leberwerte. Mir persönlich hat damals sehr gut Mariendistel-Tee (Früchte) geholfen. Allerdings würde ich das auch vorher aus den oben schon angeführten Gründen (wegen der Medikamente) mit dem Arzt absprechen. Ansonsten halte ich Mariendistel für DAS Lebermittel schlechthin und würde immer darauf zurückgreifen...
P.S. guck auch mal auf der Kräuterseite zur Mariendistel
Liebe Grüße Dagmar
03.12.2008 19:04 | geändert: 03.12.2008 19:06
Hallo ihr,
auf Grund von Giftigkeit und Verstosses gegen das Artenschutzgesetz folgt nun kein Rezept der Habichtssalbe
Habichtssalbe
wird nicht aus Habichtskraut gemacht, sondern aus Teilen des Habichts (Naturschutz), dazu noch ein wenig gefleckter Schierling (giftig), Butter aus der Milch vom Mai (bitte von weidenden Kühen ohne Silage, und jetzt müsste man noch wissen wo Hildegard von Bingen genau gelebt hat um die Kühe auch genau auf solchen Weiden grasen zu lassen) und noch ein paar anderen Dingen
Also nachmachen kann und sollte man das nicht
Dankeschön an die Infozuträgerin
Grüsse, Lotti
auf Grund von Giftigkeit und Verstosses gegen das Artenschutzgesetz folgt nun kein Rezept der Habichtssalbe

Habichtssalbe
wird nicht aus Habichtskraut gemacht, sondern aus Teilen des Habichts (Naturschutz), dazu noch ein wenig gefleckter Schierling (giftig), Butter aus der Milch vom Mai (bitte von weidenden Kühen ohne Silage, und jetzt müsste man noch wissen wo Hildegard von Bingen genau gelebt hat um die Kühe auch genau auf solchen Weiden grasen zu lassen) und noch ein paar anderen Dingen
Also nachmachen kann und sollte man das nicht

Dankeschön an die Infozuträgerin

Grüsse, Lotti
05.12.2008 13:41
Hi!
Vorweg mal sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde.
Mariendistel und Fenchelmischpulver sind schon mal eine prima Idee.
Danke euch dafür.
Keine Sorge!
Vögel aller Art bleiben bei mir unversehrt - nur gefüttert.
Wünsche euch ein schönes und erholsames Wochenende!
Karin
Vorweg mal sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde.
Mariendistel und Fenchelmischpulver sind schon mal eine prima Idee.
Danke euch dafür.

Keine Sorge!
Vögel aller Art bleiben bei mir unversehrt - nur gefüttert.

Wünsche euch ein schönes und erholsames Wochenende!
Karin
12.12.2008 12:05
Hi!
Wir haben es jetzt mal mit Hagebuttenhonig versucht. Ganz sachte in den Tee eingerührt. Sie sagt, er gibt ihr ein wunderbat warmes Gefühl im Körper und die Verdauung verändert sich auch.
Alles andere muss warten
Liebe Grüße und Danke für eure Hilfe!
Karin
Wir haben es jetzt mal mit Hagebuttenhonig versucht. Ganz sachte in den Tee eingerührt. Sie sagt, er gibt ihr ein wunderbat warmes Gefühl im Körper und die Verdauung verändert sich auch.
Alles andere muss warten

Liebe Grüße und Danke für eure Hilfe!
Karin
15.12.2008 14:17
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